Während des Wochenendes gab es gleich mehrere Highlights. Einer war am Sonntagnachmittag die feierliche Enthüllung des Pylons am "Winzerbrünnle". Schon vor einigen Jahren wurde am gleichen Platz das Bildnis der bisherigen Fränkischen Weinköniginnen aus Großlangheim, Karin Rickel und Lisa Schwitalla (geb. Schmitt), enthüllt. Nun, nachdem Anna Saum nach einem Jahr im Amt im März die Krone weitergegeben hatte, wurde diese Ehre auch ihr zuteil. Und weil der Pylon von zwei Seiten aus zu sehen ist, grüßt auch ein Bild der jeweils aktuellen Weinprinzessin des Ortes die Passanten. Zur feierlichen Enthüllung fand sich Bürgermeister Karl Höchner mit Anna Saum und Lisa Glaser am Festplatz ein und hatte für das große Ereignis sogar ein Gedicht vorbereitet. Lisa Glaser zeigte sich stolz, als erste der Großlangheimer Weinprinzessinnen, den Platz zieren zu dürfen. Anna Saum schwelgte in Erinnerungen an die Errichtung des ersten Pylons, als schon die ersten Ideen ihrer eigenen Kandidatur in den Köpfen spuckten. "Heute möchte ich euch Großlangheimern gratulieren, denn mir wurde schon genug gratuliert", bedankte sie sich noch einmal für den Rückhalt der Bewohner während ihrer Amtszeit.
Rückhalt und Zusammenhalt zeigten auch die Gästeführerinnen Karola Böhm und Roswitha Dörflein-Schenk. Sie zeigten in einer Führung durchs Dorf die wichtigsten Projekte der Dorfereneuerung, die in nächster Zeit abgeschlossen sein wird. Es ging von der Dorfmitte aus los, wo mit dem "Mehrgenerationentreff Gunda" das jüngste Projekt noch im Wachsen ist. Die Umgestaltung am Friedhof zählt genauso zu den gelungenen Änderungen wie der Multifunktionsspielplatz am Kranzerweg. Die beiden Führerinnen zeichneten ein lebendiges Bild der Entscheidungsfindungen, wie manches Projekt sich über Jahre hin entwickelt hatte. Die Spanne reicht vom Entwurf von Postkarten bis zum Neugestaltung des Seeumfeldes, wohl das umfassendste Projekt. Stolz sind die Mitglieder das Arbeitskreises vor allem darauf, dass keine der Maßnahmen mit Umlagen für die Anwohner verbunden war. Im Gegenzug kümmern sich viele Anwohner jetzt um neu gepflanzte Bäume und angelegte Blumenbeete. Auch Vorschläge und Ideen aus der Bevölkerung wurden oft aufgenommen und nach Möglichkeit umgesetzt. Der Skaterplatz zum Beispiel entstand, weil Jugendliche den Vorschlag dazu gemacht hatten. "Man braucht immer mal eine andere Sicht", beschreibt Roswitha Dörflein-Schenk die Diskussionen im Arbeitskreis, "und das wichtigste ist, wenn die Sachen hinterher gut angenommen werden."
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